[Rezension] The Wild Ones (Verheissung) – M. Leighton

Violet Wilson ist ein Mauerblümchen. Schüchtern, ernst und vom Pech verfolgt, hat sie die schlechte Angewohnheit, in jedes Fettnäpfchen zu treten. So auch, als sie ihre beste Freundin bei einem Treffen für Sexsüchtige „vertritt“. Doch da lernt sie den Rockstar Jet Blevins kennen. Sie weiß, dass man sich mit einem wie ihm besser nicht einlässt, doch er berührt sie so, wie sie es sich niemals erträumt hätte, wie sie es niemals vermutet hätte. Und Violet ist die Frau, die Jet nicht vergessen kann, und das Einzige, was in ihm größere Begierde weckt als seine Sucht.

Ich beobachte, wie die Teilnehmer in den Reihen vor mir aufstehen und sich vorstellen, einer nach dem anderen.

Ich liebe diese Reihe! Wirklich! M. Leigthon schafft es jedes Mal wieder, mich aus dem Alltag rauszuholen und in die Welt der WILD ONES zu katapultieren. Der Schreibstil ist flüssig, klar, schnörkellos und einfach gut. Man fliegt durch die Geschichten und Bücher und ich habe jedes Mal maximal zwei Tage an einem Buch gesessen ♥ Mittlerweile gibt es die Geschichte um Trick & Cami (Verführung), Jake & Laney (Verlangen) und das Schmuckstück in blau, das hier direkt vor mir liegt und um das es hier geht: Jet & Violet (Verheissung)

An dieser Stelle kann ich sagen, dass Teil 3 sich wunderbar in die Reihe einfügt und man genau das bekommt, was man von der Reihe gewohnt ist: Zwei Gegensätze, die sich anziehen, eine große Liebe, Kitsch, Romantik, Erotik, Humor, ein Hindernis und die Frage: KRIEGEN SIE SICH AM SCHLUSS? ☻ Das verrate ich euch natürlich nicht!

Das Grundkonzept stimmt, aber leider muss ich zugeben, das mir Teil 3 am wenigsten gefallen hat. Er war nicht schlecht!! Aber er konnte nicht so ganz mit den anderen beiden mithalten, zumindest für mich nicht. Einige fanden Teil 3 am besten! Da sieht man mal wieder, dass alles Geschmackssache ist und man sich das auch immer bewusst machen sollte. 

Zum Buch: Violet und Jet waren einfach nicht „mein“ Paar. Violet war eine zauberhafte Protagonistin, ich mochte sie sehr, umso enttäuschter war ich von Jet. Er badete mir zu sehr im Selbstmitleid und war mir stellenweise zu hilflos, was im heftigen Kontrast stand zu den Passagen, an denen er den Bad Boy und Macho raushängen lies. Soll ich ehrlich sein? Eigentlich mochte ich ihn… ich mochte ihn bis zu dem Punkt, an dem rauskam… naja… eben das eine Geheimnis, das ich euch nicht sagen und nicht andeuten darf. Das fand ich so blöd und so… so… geschmacklos, dass ich Jet das beim besten Willen nicht ganz verzeihen konnte. Hach, ich weiß auch nicht, warum, aber das war einfach für mich ein wenig zu viel und irgendwie unnötig, weil es alles Gedachte über Jet über den Haufen geworfen hat.
Ich denke, das ist der Hauptpunkt, warum ich mich nicht mit Jet anfreunden konnte, er für mich kein toller Bookboyfriend ist und ich Violet gerne einiges erspart hätte. Ich sage nicht, dass ich Jet nicht mochte, denn gerade seine so unperfekte Art mit dem Willen es dann doch besser zu machen, macht ihn sehr sympathisch… bis zu diesem Moment… DIESEM MOMENT… aaaaaaaaargh 😀 Violet hingegen ist zauberhaft, sie ist stark, mutig, hilfsbereit und hat ein großes Herz. Ihre beste Freundin hätte ich allerdings gerne das ein oder andere Mal geschüttelt… Violet ist eine Freundin, wie ich sie jedem auf dieser Welt wünsche!

Eines muss ich zugeben: geprickelt hat es trotzdem und ich habe wie wild mit Violet mitgefiebert.

Fazit

Ein schöner dritter Teil nach gewohnter M. Leighton Manier, mit gewohnt flüssigem und schönem Schreibstil, wechselnder Ich-Perspektive, gutem Spannungsbogen und zwei Protagonisten, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Es ist unterhaltsam und prickelnd, es macht wie immer Lust auf mehr. Trotzdem kommt dieser Band für mich nicht an die zwei Vorgänger heran, bei denen die Chemie, die Protagonisten und die Grundstory einfach fesselnder, passender und romantischer waren. Dennoch: Absolute Leseempfehlung ♥

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