[Rezension] Das Geheimnis von Tylandor – Matthias Sachau

Vor über 1000 Jahren verschwanden über Nacht alle Bewohner aus Tylandor, der alten Stadt der Zauberer, und auch heute noch fehlt jede Spur von ihnen. Zurück blieben nur ihre magischen Geräte und Bücher. Über die Jahre wurde die Stadt wieder besiedelt, doch die magische Gabe der Zauberer scheint für immer verloren. Bis der Fischerjunge Timur nach Tylandor kommt und durch einen Zufall die magische Gabe, das Olisam, in ihm zu leuchten beginnt. Doch damit weckt er finstere Mächte und alte Feindschaften, durch die nicht nur er selbst, sondern die ganze Stadt in große Gefahr gerät. Mit seinen treuen Gefährten Julina und Malakin muss Timur hinter das Geheimnis von Tylandor kommen, ehe es zu spät ist.

Timur tat, als hätte er nicht bemerkt, dass er verfolgt wurde. 

Dieses Buch ist eines, bei dem mir eine Rezension ziemlich schwer fällt. Vor allem. weil ich nicht so genau sagen kann, ob es mir letztendlich gefallen hat oder nicht.
Der Klappentext hat sehr vielversprechend geklungen und da ich gerade erst ein anderes Kinder-/Jugendbuch in Richtung Abenteuer gelesen habe, habe ich mich auch sehr auf das Buch von Matthias Sachau aus dem dtv Verlag gefreut.

Das Cover ist süß und jugendlich, eher kindlich gestaltet. Ich denke, es passt zum Thema und zu den Figuren, es wirkt magisch und geheimnisvoll. Ich finde es absolut passend.
Zum Inhalt will ich gar nicht so viel sagen, bei diesem Buch hätte ich ohnehin Angst zu spoilern, deshalb möchte ich euch nur einige Eindrücke zur Geschichte, den Personen und dem Schreibstil wiedergeben, euch einfach sagen, was mir beim Lesen auffiel o.ä.

Der Einstieg war super leicht und ich fand es gleich spannend. Der Schreibstil war nicht so meins, aber ich kann immer noch nicht sagen, woran es liegt. Es war dieses Gefühl beim Lesen, dass es einfach nicht gepasst hat zwischen dem Geschriebenen und mir. Das wurde auch im Laufe des Buches nicht besser. Der Schreibstil und ich wurden also keine Freunde, warum auch immer. Die Geschichte hatte für mich Höhen und Tiefen, insgesamt hat der Schreibstil und auch die Darstellung der Story es mir schwer gemacht, wirklich gefesselt zu sein. Immer wieder habe ich das Buch zur Seite gelegt, wieder angefangen, nach 10 Seiten wieder aufgehört. Ich habe es gelesen, aber ich war nicht richtig drin, es hat mich nicht gepackt. Zu den Charakteren konnte ich leider auch keine Beziehung aufbauen.
Manchmal hatte die Geschichte zu viele Passagen, an denen ich mich gelangweilt habe, bzw. mir nicht sicher war, ob das jetzt wirklich wichtig für die Geschichte ist. Dann gab es auch Stellen an denen einfach lang und viel etwas erklärt wurde. Ich denke die Kombination aus allem: Schreibstil, Aufbau, Geschichte, Charaktere hat es mir erschwert, mich mit dieser Geschichte wohlzufühlen.
Dabei finde ich die Geschichte und die Idee dahinter wirklich toll.

Ich denke trotzdem, dass es ein absolut passendes und schönes Buch für Kinder/Jugendliche ist, die ein schönes Abenteuer erleben wollen. Ich muss allerdings sagen, dass es z.B. mit Patrick Hertwecks Maggie und die Stadt der Diebe nur schwerlich mithalten kann. ABER: das ist ganz alleine mein Empfinden. Die Idee, der Inhalt des Buches sind wirklich toll und ich hoffe, dass noch ganz viele das Buch lesen 🙂

Da ich keinen richtigen Bezug zur Geschichte bekam, bekommt das Buch gute 3 Füchse.

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