[Rezension] BAILEY Ein Freund fürs Leben – W. Bruce Cameron

Bailey ist clever, faul und ziemlich frech. Am Ende eines tristen Lebens als Straßenköter fragt er sich, wozu er überhaupt auf der Welt war, und ist verblüfft, plötzlich als wunderschöner Rassehund wiedergeboren zu werden. Der achtjährige Ethan nimmt ihn bei sich auf, und Bailey lernt, was es heißt, einen echten Freund zu haben. Aber seine Reise ist noch nicht beendet, er muss weiterziehen und noch viel lernen. Als er Ethan nach vielen Jahren wiedersieht, ergibt alles plötzlich einen Sinn …

 

Hach, Bailey! Ich habe mich sofort in das Cover und die Idee hinter der Geschichte verliebt. Ein Hund, der uns mit auf die Reise durch sein Leben nimmt – immer wieder und wieder. Ein Hund, der sich an jedes seiner Leben erinnern kann und am Ende begreift, was der Sinn hinter all dem ist.
Als ich das Buch zugeschlagen habe, habe ich schwer geschluckt und ein, zwei Tränchen verdrückt.

Ich mag es. Ich mag es wirklich und das macht mich sehr glücklich.  

Warum?  

Weil es am Anfang nicht danach aussah. Das Buch hat es mir bis Kapitel 4 bzw. 5 nicht leicht gemacht. Vielleicht habe ich es dem Buch auch nicht leicht gemacht haha.. wer weiß? Ich kam nur schwer rein. Der Schreibstil war gewöhnungsbedürftig, hauptsächlich wohl wegen der Perspektive. Man liest schließlich nicht alle Tage aus der Sicht eines Hundes. Es ging schleppend voran, nicht nur das Lesen, auch die Handlung. Aber aufhören konnte ich nicht. Und ich wollte auch nicht. Nein, ich wollte Bailey weiter begleiten und ich bereue es nicht. Besonders das Ende eines jeden Lebens hat mich tief berührt, all das, was er gelernt und mit ins neue Leben nahm. Mich berührte, dass der Hund hier als mehr das gesehen und beschrieben wird: Als ein Lebewesen mit Herz und Seele, mit Gefühlen und Gedanken. Ich bin überzeugt davon, dass das stimmt, aber manche leider nicht… Vielleicht hat mich das Buch als Tiernärrin deshalb am Ende umso mehr berührt.  

Was soll ich sagen? 

Es gibt diese Bücher, die liebst du vom ersten Augenblick an, bis zum Ende. Dann gibt es diese Bücher, die sich langsam und leise in dein Herz schleichen, in die du dich Seite um Seite verliebst, ohne es zu merken. Bailey gehörte für mich dazu. Er schlich sich leise in mein Herz und erst als ich die letzte Seite zuschlug, wurde mir das klar.

Ein zauberhaftes Buch über Liebe, Freundschaft, den Sinn des Lebens. Eine Hommage an alle, die in Tieren mehr sehen als das. Die in ihnen einen Teil der Familie sehen, ein Lebewesen voller Emotionen, das genauso viel Wert ist wie wir.

Eure

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