[Kurzrezension] Skin – Ilka Tampke

Niemand weiß, woher sie kommt. Niemand weiß, zu wem sie gehört. Und doch ist sie ihrer aller Rettung.
Eine Tierhaut zu tragen bedeutet für den Stamm der Caer Cad alles: Sie steht für den Glauben der Menschen, für ihre Vorfahren, für ihr Land. Nur die vierzehnjährige Waise Ailia hat niemanden, der ihr eine Haut hätte vererben können, und ist damit eine Außenseiterin – bis sie durch eine geheimnisvolle Begegnung auf den Weg geführt wird, der ihr seit jeher vorherbestimmt ist. Sie soll zur Kendra werden, zur größten Wissenshüterin des alten Glaubens. Für Ailia beginnt eine Reise in eine ihr unbekannte Welt, wo sie nicht nur ihrer großen Liebe begegnet, sondern ihr Land auch vor einer großen Gefahr retten muss …

Zu Beginn möchte ich nochmals darauf hinweisen, dass es sich um eine Kurzrezension handelt (Siehe Titel). 
Ich habe dieses Buch abgebrochen. Ich breche Bücher ungerne ab, egal, aus welchen Gründen. Bei manchen hadere ich lange mit mir, versuche es weiter, bei manchen, starte ich einen zweiten Versuch – ein paar Wochen oder Monate später. Ich gestehe, Skin wird nicht zur zweiten Kategorie gehören. Ich habe auch nur wenige Seiten versucht durchzuhalten, nachdem sich das Gefühl in mir breit machte: Ava, das ist nichts für dich! 
Weiter als bis Seite 80 (ca.) kam ich nicht. Und das lag nicht an Ilka Tampkes Schreibstil, den ich eigentlich sehr mochte! Ich denke, es war die Geschichte selbst, die Erzählung, die Idee, die mich nicht packen konnten. Die Protagonistin Ailia ist noch sehr jung, 14 Jahre, und ich glaube, dass mir das zu jung war, um mich einzufühlen und mich mit ihr identifizieren zu können und das, obwohl ich Jugendbücher unfassbar gerne lese (und auch selbst schreibe). Sie war so jung und gleichzeitig erschien sie mir oft in ihren Gedanken viel älter. Sie war wissbegierig und klug und manchmal erschien sie mir sehr kühl. Das könnte an der Erzählung selbst gelegen haben. Ihre Emotionen haben mich einfach nicht getroffen. Der Plot hat mich nicht gepackt. Die Idee verflog durch den Aufbau, die Erzählung und eine für mich unpassende Protagonistin.
Wie sagt man so schön? Der Funke ist nicht übergesprungen. In keiner Weise. Bitte bedenkt: Ich rede hier nur von den ersten 80 Seiten des Buches und kann den Rest nicht beurteilen. Versucht es selbst und schaut, ob es etwas für euch ist 🙂
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